Gründung der Heinrich Schirmbeck Friedensuniversität eG

Hinweis auf die Gründungsveranstaltung der Heinrich Schirmbeck Friedensuniversität eG

am 16.9.2017 in Darmstadt

Am 16.9.2017 werden wir in Darmstadt – der Wissenschaftsstadt – die offizielle Gründung der Heinrich Schirmbeck FriedensUniversität als eG durchführen.
Wenn Du/Sie ebenfalls offizielles Gründungsmitglied der Heinrich Schirmbeck – Friedensuniversität werden möchten/möchtest, dann teilen Sie uns dies bitte

bis zum 31.8.2017 mit.

Sie erhalten dann eine offizielle Einladung unter Bekanntgabe der genauen Adresse an der die Gründung stattfinden wird.

Wenn Sie die Vorbereitenden Arbeiten – der Gründung – ebenfalls Sachdienlich unterstützen möchten, dann bitten wir – die Initiatoren
– ebenfalls um Ihre Nachricht!

Hans-Jürgen Bell
für die Initiatoren!

Die Heinrich Schirmbeck FriedensUniversität eG !
Genossenschaftliche Universität für global Co-operative friedens- und naturwirtschaftliche Gesellschaftsentwicklung.
Wir sind auf dem Weg durch eine unsere andere Herangehensweise Probleme zu lösen, die mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr zu lösen sind: Frieden, Zukunftssicherung, Bruttosozialglück als Harmonie von Ökologie und Ökonomie – im Wege von co-operativer Forschung, Lehre und Studium, begleitet von Institutionen, die wertorientiert im Geiste des Lebenswerks unseres Namensgebers agieren. Durchstöbern Sie unser Netzwerk! Wir freuen uns auf Pioniere, die willens sind, unseren Weg zu begleiten – abseits von Ideologien und Eitelkeiten, Gewinnorientierung und Machtrausch.
https://www.facebook.com/schirmbeck.universitaet/

Sie wird als eigenständige Bildungseinrichtung zwar durch die Initiatoren auf der vorbereitenden Wegstrecke schon mit einer Grundausrichtung ausgestattet, doch:

Die Heinrich Schirmbeck Friedensuniversität als eG nimmt hier eine eigenständige Stellung in einem weiterführenden Kreis ein, der weit über die Helga und Heinrich Schirmbeck Stiftung, die Heinrich Schirmbeck Gesellschaft – Schriftsteller der Rosenhöhe eV und der Heinrich Schirmbeck eG – als aus dem Werk und dem Wirken von Helga Willuweit-Schirmbeck und Heinrich Schirmbeck heraus initiierende Verwaltende Gemeinschaft hinaus geht.

Die Heinrich Schirmbeck Friedensuniversität als eG wird durch die von den Gründungsmitgliedern verabschiedete und genehmigte Satzung – ein vollkommen eigenständiges Bild erhalten, dass geprägt von und durch die Mitglieder, die auch MitUnternehmerEigenschaften über- und einnehmen, sich erst in und durch die Arbeit der eG und die diese Arbeit regelnden Satzungswerke, entwickeln und festigen wird.

Insofern nehmen die Initiatoren – wie z. B. Helga Willuweit-SchirmbeckHans Wolf und meine Person als Vorstände der Eingangs genannten Organisationen hier in der Tat nur einen die Gründung verwaltenden und die Unternehmung begleitenden Charakter ein!

Hans-Jürgen Bell FriedensUniversität

Advertisements

Die Heinrich Schirmbeck FriedensUniversität…….

….Ihre Ziele, Ihre Aufgaben unsere Vision!

Die Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität wird als Genossenschaft gegründet werden.

Unsere Aufgaben:

a) Die wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Gemeinschaft auf allen möglichen Ebenen zu fördern, fordern und verändern;

b) die Förderung der Wissenschaften, Forschung und Lehre im Hinblick auf Frieden, Zukunft, Ökologie und Ökonomie;

c) die Förderung der Vorbereitung auf berufliche Aufgaben, bei denen die Anwendung wissenschaftlicher
Erkenntnisse und Methoden oder die Fähigkeit zur künstlerischen Gestaltung erforderlich oder nützlich ist;

d) die Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Hinblick auf Frieden, Zukunft, Ökologie und Ökonomie;

e) die Förderung des kooperativen Handelns;

f) die Bereitstellung der materiellen Grundlagen und organisatorischen Voraussetzungen für die Mitglieder, zur Durchführung ihrer unternehmerischen Tätigkeit und

g) nach Maßgabe der im jeweiligen Wirtschaftszeitraum verfügbaren Möglichkeiten, die Mitglieder bei der Organisierung ihrer Wirtschaft und Lebensführung durch Dienstleistungen oder in materieller Form zu unterstützen.

Sie wird bewusst als Genossenschaft gegründet,
SCHIRMBECK-friedensakademie_0717_1

um die „Genossenschaftsidee“ als ideelles Weltkulturerbe weiter zu befördern;

um die Ideen und Ideale Friedrich Wilhelm Raiffeisens aus dem 19. in die Umwelt des 21. Jahrhunderts zu befördern;

um andere Herangehensweisen zur Lösung der ökologischen und ökonomischen Aufgaben zu befördern;

um die Ziele des Bruttosozialglücks im Wege der Produktion von Frieden als globales Gut zu erreichen.

Es gibt noch viele weitere Gründe die wir anführen können und auch tun, warum die Heinrich Schirmbeck FriedensUniversität und die angeschlossenen Institute und AnInstitute in die MitUnternehmensForm der Genossenschaft gefasst werden, u.a.:

Frieden_produzieren_1

weil wir dazu beitragen wollen, die grundlegenden Bedürfnisse der Bevölkerung unserer Erde zu erfüllen.

Dazu sind wissenschaftliche Forschung und Lehre im Wertesystem von Friedens- und Zukunftssicherung eine strategische Notwendigkeit.

Diese Bildung soll die Mitglieder unserer Gemeinschaft durch Nutzung ihrer wissenschaftlichen und technischen Fähigkeiten und Kenntnisse in die Lage versetzen, spezifische Probleme zu lösen und sich mit den Bedürfnissen der Gesellschaft in Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zu befassen.

Nicht nur aber ganz besonders im Sinne H. Schirmbeck’s begreifen wir Frieden als Produktionsgut:

Die Verwirklichung der Ziele des internationalen Friedens und des Wohlergehens der gesamten Menschheit ist eines der höchsten und anspruchsvollsten Ziele unserer Gesellschaften.

Für ein Weltgleichgewicht des Vertrauens sind diese Ziele durch wissenschaftliche, pädagogische und kulturelle Beziehungen
zwischen den United Co-Operative Nations | HUMAN EDEN durch die Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität eG zu fördern.

Die Initiatoren der
Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität eG
Im August 2017

 

Gedanken zur Gründung der  Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität eG:

Sie versteht sich als interdisziplinäre Wissenschaftsgemeinschaft, welche zusätzlich zu den Wissenschaften Werte wie Ökologie, Frieden und Zukunftssicherung in globalen Zusammenhängen integriert.

Den genossenschaftlichen Grundgedanken von F.W: Raiffeisen ausbauend pflegt die Heinrich-Schirmbeck-Akademie den wissenschaftlichen und künstlerischen Gedankenaustausch unter ihren Mitgliedern und mit interessierten Vertretern des politischen, wirtschaftlichen, literarischen und philosophischen Lebens.

Die Visionen einer Ordnung der Liebe, einer Ordnung des Friedens in einer humanitären Gesellschaft treiben uns als Querdenker, Visionäre und Philosophen-Künstler an.

Die Ursprünge der Heinrich-Schirmbeck-Akademie können wir etwa so zusammenfassen:

Unsere Erkenntnis, 

wenn wir Kunst, Kultur, Natur und Wirtschaft, vor allem die weltweiten Faktoren betrachten,

wenn wir uns eine andere Form des Wirtschaftens, ein anderes Denken und Handeln zur Lösung unserer globalen Aufgabe machen,

führt zwingend dazu, dass eine Neuorientierung unserer akademischen / universitären Bildung und Studiengänge unbedingt notwendig ist.

Mit dir? Mit Ihnen? Mit euch? Die Tür ist offen!

Die Initiatoren der
HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENSUNIVERSITÄT
im JULI 2017

Eine grundsätzliche Fragestellung:

SCHIRMBECK-friedensakademie_0717_1

Kann unsere FriedensUniversität „Frieden produzieren“? Wie wird Frieden überhaupt produziert?

Starten wir doch gemeinsam den Versuch, Schirmbecks Gedanken fort zu entwickeln.

Nehmen wir an, dass nationalstaatliches Konkurrenzdenken einfach wegfiele, der Druck aus dem Kessel des inter-nationalen Wettbewerbs schlagartig entlassen wird.

Ohne diesen Konkurrenzdruck im Kessel des Immer-Mehr, des Immer-Größer, des Immer-Reicher … arbeitet z.B. die Maschinerie der Rüstungsindustrie nicht mehr. Der Motor hat sozusagen seinen Treibstoff, seinen Antrieb verloren.

Um mit Heinrich Schirmbeck weiter zu sprechen:
wäre dann nicht der „Friede als Produktionsgut ein Antrieb, eine unvergleichbare Motivation für schöpferische Kreativität auf allen Lebensgebieten“?

Eindeutig JA! Wenn es nicht mehr darauf ankommt größer und mächtiger als die anderen zu sein, genau dann arbeiten wir gemeinsam am Frieden.

Das „Produktionsgut Frieden“ wird Antrieb und Treibstoff zugleich. Der Gesamtdruck im Kessel addiert sich aus dem Druck den Hunger in der Welt zu bekämpfen, dem Druck Seuchen und Krankheiten zu besiegen, dem Druck aus der Symbiose von Ökonomie und Ökologie, dem Druck nach Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung, multipliziert mit dem Druck der Selbsthilfe.

Die Friedenstudenten lernen selbstbestimmt die Methoden und Fertigkeiten für ihren Bachelor of Peace – im Rahmen der Co-Operativen Wissenschaften (dazu später mehr).

Wir zitieren Heinrich Schirmbeck:

„Friede als Produktionsgut: ein Antrieb, eine unvergleichbare Motivation für schöpferische Kreativität auf allen Lebensgebieten. Wenn der Friede das allen gemeinsame Produktionsgut ist, könnte er allen Nationalwirtschaften als erstrebenswertes Produktionsziel dienen, das zugleich den Vorteil hätte, dass der lästige und konfliktträchtige Konkurrenzdruck zwischen den einzelnen nationalstaatlichen Volkswirtschaften – ich nenne nur das Konkurrenzdreieck Japan-USA-Westeuropa – wegfiele, denn wer Frieden produziert, ermöglicht damit auch dem anderen, Frieden zu produzieren.“ (Heinrich Schirmbeck, „Umrisse einer Weltsicherheitsgemeinschaft“ (1984), Ausschnitt aus dem 1984 gesendeten Rundfunk-Essay, Quelle: heinrichschirmbeck-stiftung. de/ heinrich-schirmbeck-…/)

Raiffeisen und die Friedensakademie

Schirmbeck-Friedensakademie_Raiffeisen-0717_2

Den genossenschaftlichen Grundgedanken F.W. Raiffeisens weiterführend
entwickelt die Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität eG den wissenschaftlichen und künstlerischen Gedankenaustausch unter ihren Mitgliedern und mit interessierten Vertretern des politischen, wirtschaftlichen, literarischen und philosophischen Lebens.

Die Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität eG folgt stets den sieben Grundsätzen, die 1995 von der International Co-operative Alliance ICA (oder in deutsch: Internationaler Genossenschaftsbund IGB) verabschiedet wurden.

  • Diese sind:
    o Freiwillige und offene Mitgliedschaft
    o demokratische Mitgliederkontrolle
    o ökonomische Partizipation der Mitglieder
    o Autonomie und Unabhängigkeit
    o Ausbildung, Fortbildung und Information
    o Kooperation mit anderen Genossenschaften
    o Vorsorge für die Gemeinschaft
    Dazu bedarf es einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem zuständigen Prüfungsverband.

Wir hoffen, dass die obigen Zeilen genug Ansatzpunkte zu einem herrschaftsfreien Diskurs hergeben. Dabei entwickeln wir uns immer weiter und werden am Ende (hoffentlich) zu einem guten Konsens im Sinne unseres Namensgebers gelangen.

Das innere der Heinrich Schirmbeck Friedensakademie

Organisationsplan-Schirmbeck Akademie-Universitaet

Wie stellen wir uns das Innere der Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität vor?

Gedanken zum Akademischen Senat

Der Akademische Senat durch den Aufsichtsrat der Genossenschaft errichtet. Er setzt sich zusammen aus Professorinnen und Professoren, einer Anzahl von Studierenden sowie wissenschaftlichen und sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Der Akademische Senat der Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität eG entscheidet unter anderem über die Detailpläne zur Hochschulentwicklung und Ausstattung entsprechend den Grundsatzbeschlüssen der Mitgliederversammlung.

Der Aufsichtsrat übt die Kontrolle aus.

Die Grundsätze für Lehre, Studium und Forschung in den einzelnen Fachbereichen bringt ebenfalls der Akademische Senat in demokratischer Entscheidungsfindung auf den Weg. Er wirkt mit bei der Einrichtung oder Aufhebung von Studiengängen entsprechend den Beschlüssen der Mitgliederversammlung bzw. den Empfehlungen des Aufsichtsrates.

Der Senat wählt zudem das Präsidium bestehend aus dem/der Präsidenten/in und den Vizepräsidenten/innen. Dieses Präsidium verantwortet – wie in dem Schaubild dargestellt die weiteren Organisationseinheiten unserer Einrichtung. Neben den klassischen Aufgaben als „Hausherr“ der Universität nimmt das Präsidium in Absprache mit den anderen Leitungsebenen Einfluss auf die Umsetzung der strategischen Planung, Campusplanung, Qualitätsmanagement, Berufungspolitik, ….)

Das Kuratorium


Das Kuratorium

Ein gedanklicher Ansatz der in der Satzung der Heinrich Schirmbeck Friedens eG detailliert und Verbindlich festgeschrieben wird! 

Das Kuratorium der Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität eG ist sozusagen das außenpolitische Organ des Zusammenwirkens zwischen Wissenschafts- und Lehrbetrieb mit den Staaten, anderen Organisationen und der gesamten Gesellschaft.
Es ist unter anderem zuständig für die Einrichtung, Veränderung und Aufhebung von Organisationseinheiten und die der Universität zugewiesenen Aufgaben im Sinne der Kulturform des Genossenschaftswesens.

Das Kuratorium berät das Präsidium und die zentralen Gremien bei ihren Entscheidungen.

Dem Kuratorium gehören eine festzulegende Anzahl von Mitgliedern aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren, den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Studierenden an.

Zusätzlich können in das Kuratorium eine feste Anzahl von Persönlichkeiten des internationalen öffentlichen Lebens gewählt werden.

Darüber hinaus soll der unternehmerische Mittelstand im Wege des Kuratoriums in die Gemeinschaft fest integriert werden.

Dem genossenschaftlichen Grundgedanken folgend pflegt die Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität den wissenschaftlichen und künstlerischen Gedankenaustausch unter ihren Mitgliedern und mit interessierten Vertretern des politischen, wirtschaftlichen, literarischen und philosophischen Lebens.

 

Denn-wer-den-frieden-produziert

“ Wir bedienen weder Ideologien noch Eitelkeiten“

Eine Vorgehensweise, die von den Initiatoren aller Projekte die im Zusammenhang mit dem Namen Heinrich Schirmbeck stehen, gleichermaßen verbindlich praktiziert wird!

friede_1985_2

Mit der Gründung einer genossenschaftlichen Universität beschreiten wir als Pioniere der United Co-Operative Nations | HUMAN EDEN einerseits absolutes Neuland,
andererseits würdigen wir mit Heinrich Schirmbeck einen Literaten, einen Wissenschaftler, einen überzeugenden Vordenker und Mahner.

In seinen Denkansätzen und seiner intellektuellen Weitsicht war er seiner Zeit stets weit voraus.

Ohne Rücksicht auf Ideologien und Eitelkeiten vernetzte er seine Denkansätze und seine philosophisch-ethischen Wertvorstellungen in ein komplexes Gesamtwerk seines Lebens.

Ein beeindruckendes Gesamt-Kunst-Werk,

dessen von ihm selbst zu Papier gebrachten Gedanken wir nachlesen können,

dessen aktiver Beteiligung an diversen Prozessen der Willensbildung wir nur in Beschreibungen, Beobachtungen und Erinnerungen von Zeitgenossen teilhaben können,

dessen Auswirkungen wir heute nicht ermessen sondern lediglich würdigen werden.

DSC_5049 - Kopie.JPG

Frau Helga Willuweit-Schirmbeck begleitete ihn und schildert uns aus ihrer gemeinsamen Zeit mit Heinrich Schirmbeck:

„Heinrich Schirmbeck hat Ende der 70ziger Jahre sein literarisches Lebenswerk abgeschlossen, weil für ihn nun die großen Menschheitsfragen mehr bedeuteten als Prosaminiaturen.

Mit seinem Mut, seiner Uneigennützigkeit und Unbestechlichkeit hätte er eigentlich eine der zentralen Bezugspersonen der Friedens- und Ökologiebewegung werden können, wenn dies nicht längst über ihren Gruppenhickhack und über ihren Versuchen parlamentarischen Mitspielens und Mitlaufens vergessen gehabt hätte, was sie einmal war und wollte.

Mit Petra Kelly war Schirmbeck eng befreundet und schrieb für sie Aufrufe und Artikel. Als einer der ersten hat H. Schirmbeck die FRIEDLICHE NUTZUNG DER ATOMENERGIE FUNDIERT IN FRAGE GESTELLT.

Als einer der wenigen Aufrechten aus der intellektuellen Szene war er schon Ende der 70ziger Jahre für Blocküberwindung und für eine neutrales konförderiertes Deutschland eingetreten, als dies noch ebenso unpopulär wie unbequem war.

Er hat sich nie gefragt, ob es allen recht war, was er tat.
Er hat sich nie Gedanken gemacht, ob etwas für ihn persönlich dabei herauskam.
Er hat sich selbst, den Regierenden und allen Menschen stets jene Frage gestellt, die für Theodor Storm den freien Menschen vom freiwilligen Knecht unterscheidet: „WAS KOMMT DANACH?“

Zu Heinrich Schirmbecks literarischen Meister-Werk sagt sie:

„Ärgert dich dein rechtes Auge“ ist ein Roman des Lichtes und hier spielt die Doppelnatur des Lichtes als glänzendes Symbol die Hauptrolle. Die Lichtphysik führt zu einer Lichtmetaphysik. Licht und Materie verhalten sich wie das göttliche Urlicht zum [Sündenfall] des materialisierten Lichtes.

Das Auge (physikalisch gesprochen) wird zum Organ der ständig herabgekommenen Materialität. „Um das Göttliche Licht“ zu sehen, muss man wieder in den Schoß der Blindheit zurücktreten.

So war wohl auch Christus fürchterlicher Ratschlag vom auszureißenden Auge zu verstehen. Dieser Roman ist ein großartiger literarischer Versuch in die Abgründe unserer modernen Städte zu tauchen. Ohne Zweifel ein faustisches Buch und vielleicht besteht Heinrich Schirmbecks Anliegen darin, uns den Spiegel vorzuhalten und durch Schocks zum Nachdenken zu zwingen.“

Ein weiterer Augenzeuge des Wirkens von Heinrich Schirmbeck:
Robert Jungk sprach: „Wer dieses große geistige und künstlerische Experiment verstehen will, darf sich nicht auf isolierte Betrachtung von Zitaten begnügen, sondern muss sich auf den Schauplatz des Ereignisses selbst begeben, muss dieses Nebeneinander und Miteinander von Kühnheit und Reife als Gesamterlebnis in sich aufnehmen, um erschüttert und zum Weiterdenken angeregt zu werden. Das ist es ja, was Heinrich Schirmbeck mit einer Inbrunst aus tiefen Herzen verkündet – wie meines Wissens kein Deutscher seit Hölderlin: ALLES GETRENNTE MUSS SICH WIEDERFINDEN!!
Wird sich das deutsche Leserpublikum dieser Leistung würdig erweisen??“
Das britische und amerikanische Leserpublikum feierte Heinrich Schirmbecks Roman. Es feierte nicht mehr den den Friedensaktivisten und Kritiker der militärischen und/oder der zivilen Nutzung der Kernkraft.

UNS ist dies allerdings Anlass genug die HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENS-UNIVERSITÄT als genossenschaftliche Einrichtung zu gründen, um diesem Gesamt-Werk gerecht zu werden.
Wir begrüßen in diesem Sinne alle begeisterten MIT-UnternehmerInnen, die uns begleiten, fordern und fördern mögen!
Die Initiatoren der
HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENS-UNIVERSITÄT
im Juni 2017

sowie der
UNITED CO-OPERATIVE NATIONS | HUMAN EDEN

HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENSUNIVERSITÄT

Berliner Kommentare von Hans Wolf!

Heute vor 20 Jahren hielt Bundespräsident Roman Herzog seine als „Ruck-Rede“ bekannt gewordene „Berliner Rede“.

Wir erinnern uns:
„Das ist ungeheuer gefährlich, denn nur zu leicht verführt Angst zu dem Reflex, alles Bestehende erhalten zu wollen, koste es was es wolle.“

Unsere Initiativen UNITED CO-OPERATIVE NATIONS | HUMAN EDEN begegnen eben diesem Reflex mit unserer Fähigkeit, etwas vorher nicht da gewesenes, originelles und beständiges Neues zu erschaffen, zu schöpfen, also zu kreieren.

Teil unserer Visionen ist die Errichtung der Heinrich-Schirmbeck-Friedensuniversität in Verbindung mit der Heinrich-Schirmbeck-Akademie in der Kulturform der genossenschaftlichen Leitidee.

Zurück zu Roman Herzog 1997: „Eine von Ängsten erfüllte Gesellschaft wird unfähig zu Reformen und damit zur Gestaltung der Zukunft.“

Wir brauchen Menschen mit dem Mut Verantwortung SELBST zu übernehmen, ihr TUN SELBST zu bestimmen und SELBST zu verwalten in der co-operativen Gemeinschaft der MIT-Unternehmer.

Wir schließen uns der Aussage unseres Bundespräsidenten vom 26.April 1997 an:
„Angst lähmt den Erfindergeist, den Mut zur Selbständigkeit, die Hoffnung, mit den Problemen fertigzuwerden.“

Den genossenschaftlichen Besonderheiten in einem sich globalisierenden Umfeld begegnen wir mit unserer Fähigkeit, etwas vorher nicht da gewesenes, originelles und beständiges Neues zu erschaffen, zu schöpfen, also zu kreieren:

Die Errichtung einer genossenschaftlichen Friedensuniversität orientiert an dem Lebenswerk und dem Wirken des Namensgebers Heinrich Schirmbeck.

Noch einmal zu Roman Herzog:
„Innovationsfähigkeit fängt im Kopf an, bei unserer Einstellung zu neuen Techniken, zu neuen Arbeits- und Ausbildungsformen, bei unserer Haltung zur Veränderung schlechthin.“

Wir begrüßen in diesem Sinne alle MUTigen MITmenschen in unserer GEMEIN-SCHAF(F)T.

Die HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENSUNIVERSITÄT am 26. April 2017

20 Jahre nach der Berliner Rede des Bundespräsidenten Roman Herzog

Datenquelle: www. Bundespraesident. De/ …./Reden

Aus der Berliner Rede des Bundespräsidenten R. Herzog vom 26.04.1997:

innovation-beginnt-im-kopf

Unser Aufbruch in der Bildungspolitik:
Als fundamental andere Herangehensweise realisieren wir die Genossenschaftsidee, welche 2016 als erster deutscher Beitrag in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde, in der Organisationsform der Universität / Akademie. Unsere Genossenschaft ist eine allen offen stehende Form der gesellschaftlichen Selbst-Organisation, gelebt in der kooperativen Selbsthilfe und SelbstverantwoAus der Berliner Rede des Bundespräsidenten R. Herzog vom 26.04.1997:rtung. Als Kulturform verbindet uns die Heinrich-Schirmbeck-Universität eG mit ca. 800 Millionen Genossenschaftsmitgliedern in über 100 Ländern unserer Erde. Eine andere Herangehensweise, um die „zähe stetige Interaktion“ zu überwinden.
Als interdisziplinäre Wissenschaftsgemeinschaft, welche zusätzlich zu den Wissenschaften Werte wie Ökologie, Frieden und Zukunftssicherung in globalen Zusammenhängen integriert, verfolgen wir gemeinschaftlich unser Ziel einer globalen Friedenspolitik. Dabei wenden wir andere Methoden an als jene, die zur Entstehung der Krisen herbeigeführt haben und diese nicht bewältigen konnten.
WER, WENN NICHT WIR?
WANN, WENN NICHT JETZT?

HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENSUNIVERSITÄT am 26.April 2017

Datenquelle: www. Bundespraesident. De/ …./Reden

 

Unsere Universität als Genossenschaft – Wie kann das gehen?

Die MIT-Glieder der Genossenschaft der Heinrich-Schirmbeck-Universität eG sind gleichzeitig die Mit-Wissenschaftler, die ihr Handeln in der Gemeinschaft SELBST-bestimmen. Dies geschieht, indem sie als wissenschaftliche und studentische Mit-Unternehmer in SELBST-Verantwortung und SELBST-Verwaltung in der Universitätsgemeinschaft die entsprechenden Tätigkeiten als Studenten und Wissenschaftler ausführen. Im Zusammenspiel mit der gleichzeitigen Befähigung zur Selbsthilfe werden die Co-Operativen Grundsätze des modernen Genossenschaftswesens in Wissenschaft und Philosophie mit Leben erfüllt.
Entsprechend dem Schaubild trifft die Mitgliederversammlung in demokratischer Selbst-Verantwortung die wesentlichen Entscheidungen für die Universität:
Sie bestimmt die Richtlinien der Strategischen Planung (Forschungsschwerpunkte, Entwicklungsplanung, Berufungspolitik, Exzellenzinitiative, …).
Die Mitgliederversammlung entscheidet auf Empfehlung des Kuratoriums über die weitere Campus-Entwicklung, das Strategisches Controlling (Budget- und Zielvereinbarungen mit den Fachbereichen), die internationale Ausrichtung einer „Netzwerkuniversität“ und letztendlich die Grundsätze der Berufungsstrategie.
Die Mitglieder wählen den Aufsichtsrat, den Vorstand und das Kuratorium der Universität. Dies sind die entscheidenden Organe, um die Geschicke zur Förderung unserer Mitglieder nach innen und außen zu lenken.
Das Kuratorium der Heinrich-Schirmbeck-Universität ist sozusagen das außenpolitische Organ des Zusammenwirkens zwischen Wissenschafts- und Lehrbetrieb mit den Staaten, anderen Organisationen und der gesamten Gesellschaft. Es ist unter anderem zuständig für die Einrichtung, Veränderung und Aufhebung von Organisationseinheiten und die der Universität zugewiesenen Aufgaben im Sinne der Kulturform des Genossenschaftswesens.
Das Kuratorium berät das Präsidium und die zentralen Gremien bei ihren Entscheidungen. Dem Kuratorium gehören eine festzulegende Anzahl von Mitgliedern aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren, den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Studierenden an. Zusätzlich können in das Kuratorium eine feste Anzahl von Persönlichkeiten des internationalen öffentlichen Lebens gewählt werden.
Dem genossenschaftlichen Grundgedanken folgend pflegt die Heinrich-Schirmbeck-Akademie den wissenschaftlichen und künstlerischen Gedankenaustausch unter ihren Mitgliedern und mit interessierten Vertretern des politischen, wirtschaftlichen, literarischen und philosophischen Lebens.
Die Heinrich-Schirmbeck-Akademie eG versteht sich als interdisziplinäre Wissenschaftsgemeinschaft, welche zusätzlich zu den Wissenschaften Werte wie Ökologie, Frieden und Zukunftssicherung in globalen Zusammenhängen integriert. Die Visionen einer Ordnung der Liebe, einer Ordnung des Friedens in einer humanitären Gesellschaft treiben uns als Querdenker, Visionäre und Philosophen-Künstler an.
Um dies zu gewährleisten wird der Akademische Senat durch den Aufsichtsrat der Genossenschaft errichtet. Er setzt sich zusammen aus Professorinnen und Professoren, einer Anzahl von Studierenden sowie wissenschaftlichen und sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Der Akademische Senat der Heinrich-Schirmbeck-Akademie eG entscheidet unter anderem über die Detailpläne zur Hochschulentwicklung und Ausstattung entsprechend den Grundsatzbeschlüssen der Mitgliederversammlung. Der Aufsichtsrat übt die Kontrolle aus.
Die Grundsätze für Lehre, Studium und Forschung in den einzelnen Fachbereichen bringt ebenfalls der Akademische Senat in demokratischer Entscheidungsfindung auf den Weg. Er wirkt mit bei der Einrichtung oder Aufhebung von Studiengängen entsprechend den Beschlüssen der Mitgliederversammlung bzw. den Empfehlungen des Aufsichtsrates.
Der Senat wählt zudem das Präsidium bestehend aus dem/der Präsidenten/in und den Vizepräsidenten/innen. Dieses Präsidium verantwortet – wie in dem Schaubild dargestellt die weiteren Organisationseinheiten unserer Einrichtung. Neben den klassischen Aufgaben als „Hausherr“ der Universität nimmt das Präsidium in Absprache mit den anderen Leitungsebenen Einfluss auf die Umsetzung der strategischen Planung, Campusplanung, Qualitätsmanagement, Berufungspolitik, ….)
Der von den Mitgliedern gewählte Vorstand arbeitet in der Ausführung der Geschäfte der Genossenschaft eng mit dem Präsidium und dem Akademischen Senat zusammen. Zum Beispiel obliegt dem Vorstand die Verantwortung über die zentralen Institute und Einrichtungen wie etwa das Sprachenzentrum, der Hochschulsport oder dem Hochschulrechenzentrum.
Die Heinrich-Schirmbeck-Universität eG folgt stets den sieben Grundsätzen, die 1995 von der International Co-operative Alliance ICA (oder in deutsch: Internationaler Genossenschaftsbund IGB) verabschiedet wurden. Diese sind:
o Freiwillige und offene Mitgliedschaft o demokratische Mitgliederkontrolle o ökonomische Partizipation der Mitglieder o Autonomie und Unabhängigkeit o Ausbildung, Fortbildung und Information o Kooperation mit anderen Genossenschaften o Vorsorge für die Gemeinschaft
Dazu bedarf es einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem zuständigen Prüfungsverband.
Wir hoffen, dass die obigen Zeilen genug Ansatzpunkte zu einem herrschaftsfreien Diskurs hergeben. Dabei entwickeln wir uns immer weiter und werden am Ende (hoffentlich) zu einem guten Konsens im Sinne unseres Namensgebers gelangen.

Wer sich auf Komplexität beruft, ruft nur zu oft ins Leere. Ein Plädoyer für die Heinrich-Schirmbeck-Universität

Der Autor Heinrich Schirmbeck ist der Blickrichtung der breiten literarischen Öffentlichkeit und der Wissenschaft entschwunden. Die Komplexität seines Gesamtwerkes und seines Wirkens machen es dem neugierig Suchenden auch nicht gerade leicht. Wir wollen uns hier auf unsere Betrachtung im Zusammenhang mit der Errichtung der Universität eingrenzen.

Wir folgen der Monographie von Grald Funk zu dem Gesamtwerk Heinrich Schirmbecks, indem wir die Phasen des Erzählers und des Romanciers zugunsten der Schaffensphase als Essayist weitgehend vernachlässigen ohne sie jedoch gänzlich aus den Augen zu verlieren.(1)

Kritisch und konstruktiv zugleich: Heinrich Schirmbeckheinrich_schirmbeck

Mit seiner ausgeprägten Kritikkompetenz beeindruckt der Autor gerade heute. Über seine zeit- und gesellschaftskritischen Schriften hinaus widmete sich der Utopist Schirmbeck früh dem Bereich Wissenschaftskritik.(2) „Macht und Politik, das ist Schirmbecks Lehre aus der Vergangenheit, auch wenn sie die Inhalte der Forschung nicht bestimmen können, bestimmen die Richtung, in der geforscht wird, und haben die Verfügungsgewalt.“(3) Zugleich verbindet er die Themen Wissenschaft und Ethik; ein Thema, das wissenschaftlich bis heute nicht aufgearbeitet ist. Schirmbeck betont, dass Wissenschaft an sich nicht in der Lage sei, einen „irgendwie gearteten Beitrag zur Grundlegung neuer Formen übernationaler Sittlichkeit zu leisten“. (4) Also: „Der Wissenschaftler als sittliche Persönlichkeit muss Verantwortung übernehmen.“
Beachten wir Schirmbecks Ansatz aus den 80er Jahren zur sozialen Relevanz elektronischer Medien heute im Angesicht vom „zwitschernden“ Präsidenten der Vereinigten Staaten, Sportlern und der „Normalbevölkerung“ insbesondere unserer Jugend, muss dieser in die Arbeit der Gründung einer Universität Eingang finden. Universitäten, Hochschulen und Akademien würden doch heute gar nicht mehr ohne digitale Unterstützung funktionieren.
Der Verantwortung als sittliche Persönlichkeit stellt sich dieser komplexe Schriftsteller, Literat, Essayist in den letzten Jahren mit dieser markanten Forderung: „Frieden als Produktionsgut!“(6) Im Gedanken der Überwindung der Nationalstaaten erkennt er zum Ende des 20 Jahrhunderts im internatonalen System ein zermalmendes „Räderwerk“:
„Seine Motoren sind Macht- und Zentralisierungstendenzen. Seine Werkzeuge: Bürokratie, Verwaltung, Autonomie der Geldwirtschaft, Krieg zwischen den Märkten, Wachstums- und Innovationszwang, Übersteigerung der Eigentumsideologie. Die Nationalstaaten haben die Erde in Besitz genommen, deklarieren sich zu ihren Eigentümern, beuten sie und ihre Völker aus und verwandeln ihre Landschaften in militarisierte Wüsten.“(7)
Schirmbeck hebt in seinem Denken und seiner komplexen Herangehensweise die Distanz von Naturwissenschaften, Literaturwissenschaft und Geisteswissenschaften auf: „Wissenschaftsgeschichte ist Geistesgeschichte, ist Sozialgeschichte.“(5) Technische moderne Wissenschaften und klassische Geisteswissenschaften wie die Philosophie fließen zusammen – letztendlich über Ökonomie und Ökologie bis zu den Religionswissenschaften.
Abschließend ein Zitat aus seiner Schrift „Menschenrechte“ aus dem Jahr 1991:
„Wenn wir uns darauf einigen können, dass das oberste Menschenrecht dasjenige ist, welches uns und unseren Kindern, ungeachtet von Abstammung, Rasse, Nationalität, individueller Entwicklung und sozialem Status, ein Leben ohne Angst und in Harmonie mit der uns nährenden und erhaltenden Natur ist, dann müssen andere Prädikate der bisherigen Menschenrechts-Konzeption, provokativer Weise z.B. auch das Recht auf Freiheit in politischer, wirtschaftlicher, technischer, wissenschaftlicher, sozialer etc. etc. Beziehung neu überdacht und mit Rücksicht auf die uns bedrohenden Gefahren konditioniert werden.“(8)
Unsere Vision der Errichtung der Heinrich-Schirmbeck-Universität im Gedankengut und der Werte des Namensgebers stellt uns vor eine komplexe Aufgabe – der wir uns gerne stellen.
Indem wir in das oben beschriebene, äußerst vielschichtige Werk zusätzlich noch die Genossenschaftsidee als immaterielles Kulturerbe integrieren, reichern wir die Inhalte weiter an. Doch ist es genau diese Komponente, die durch eine andere Herangehensweise an das Thema Wissenschaft und Universität zu einem Überdenken der bisherigen Menschenrechts-Konzeption führen wird. Mit den Werten Zukunft, Frieden und Ökologie überwinden wir die aktuelle Trennung der Wissenschaftsgebiete und übernehmen sittliche Verantwortung für uns und unsere Kinder, um ein Leben ohne Angst und in Harmonie mit der uns nährenden und erhaltenden Natur in der Zukunft zu ermöglichen. Und nicht im Räderwerk nationalstaatlicher Macht und Politik unterzugehen.
Dazu ist ein weit und breit gefächertes Netzwerk zur Unterstützung notwendig.
Dazu laden wir engagierte Mitmenschen ungeachtet von Abstammung, Rasse, Nationalität, individueller Entwicklung und sozialem Status aufrichtig ein.
UNITED CO-OPERATIVE NATIONS | HUMAN EDEN im März 2017
i.V.m. Heinrich Schirmbeck
Quellenangaben:
(1) Gerald Funk, Die Formel und die Sinnlichkeit – Das WerkHeinrich Schirmbecks, Igel Verlag Wissenschaft Paderborn 1997
(2) H. Schirmbeck, Atomzertümmerung und Erbforschung, Schwäbische Zeitung, 20.12.1946, weitere Angaben bei G. Funk im Abschnitt Primärbibliographie S.290 ff.
(3) Gerald Funk, Die Formel und die Sinnlichkeit – Das WerkHeinrich Schirmbecks, Igel Verlag Wissenschaft Paderborn 1997, S.265
(4) Gerald Funk, Die Formel und die Sinnlichkeit – Das WerkHeinrich Schirmbecks, Igel Verlag Wissenschaft Paderborn 1997, S.267
(5) Gerald Funk, Die Formel und die Sinnlichkeit – Das WerkHeinrich Schirmbecks, Igel Verlag Wissenschaft Paderborn 1997, S.269
(6)+(7) Heinrich Schirmbeck, Ummrisse einer Weltsicherheitsgemeinschaft in G.E. Hoffmann (Hg.) Schaffen wir das Jahr 2000? S.121, Düsseldorf 1984
(8) Heinrich Schirmbeck, Ein Leben für die Zukunft, Recklinghausen 1995, S.125-143

Zwei Einrichtungen – ein Ziel!

Die Heinrich Schirmbeck Universität und die Heinrich Schirmbeck Akademie eG
„Friedensforschung und globale Co-operative Gemeinschaftsentwicklung

 


Wir müssen das Rad nicht neu erfinden! Wir müssen es bewegen!

Um ein „EIN WELTGLEICHGEWICHT DES VERTRAUENS“ (H. Schirmbeck, 1985) zu erreichen, wollen und werden wir den alten Ideen und Ansätzen entfliehen.
J.M. Keynes war darüber hinaus noch Mathematiker, der sich mit Wahrscheinlichkeitsberechnung beschäftigte. Er erkannte: unsere Zukunft lässt sich nicht berechnen. Darum formulierte er im Wissen um unsere Unkenntnis der Zukunft:
>>Der soziale Zweck geschickter Investitionen sollte die Überwindung der dunklen Kräfte der Zeit
und der Unwissenheit sein, die unsere Zukunft einhüllen.<<
Die Errichtung der Heinrich-Schirmbeck-Universität in genossenschaftlicher Form betrachten wir als die geschickte Investition, die an den sozialen Zweck gebunden ist: nämlich die Förderung der Mitglieder.
Unsere Genossenschaft ist eine allen offen stehende Form der gesellschaftlichen Selbst-Organisation, gelebt in der kooperativen Selbsthilfe und Selbstverantwortung.
Wir arbeiten alle gemeinsam daran, unsere Visionen derart in die Tat umzusetzen, dass wir dabei den dunklen Kräften und der Unwissenheit unserer Zeit entkommen.

Literaturangaben zu J.M. Keynes u.v.m. unter
Keynes-Gesellschaft.de im WWW

Zitat-Robert Owen

Wir müssen das Rad nicht neu erfinden!

Wir müssen es bewegen!

Robert Owen sehen wir als visionären Unternehmer, der seine Ideen – manche nennen es frühsozialistische Ansätze – in die Praxis umsetzte. Mal sehr erfolgreich – mal zum Scheitern verurteilt.

Im Genossenschaftswesen ist die Rochdale Society of Equitable Pioneers als eine Konsumgenossenschaft und eine Spargenossenschaft, die im Dezember 1844 von 28 Webern aus Rochdale gegründet wurde, sicher bekannt. Sie folgte einem wesentlichen Prinzip: dem Grundsatz der politischen und religiösen Neutralität – sogenannte Rochdale-Neutralität.

Im Sinne der co-operativen Heinrich-Schirmbeck-Universität sei an dieser Stelle – im Zusammenhang mit dem beigefügten Zitat – auf das frühere Wirken von Robert Owen in New Lanark hingewiesen:
Während Robert Owens Schwiegervater David Dale der architektonische Verdienst zukommt – seit 2001 ist diese Anlage Weltkulturerbe – setzte er als Fabrikleiter von 1800 bis 1825 seine gerade für die damalige Zeit visionären Ziele in die Tat um:

In der Baumwollfabrik ließ er eine Schule für die Kinder der Arbeiter bauen,
er verbot Kinderarbeit unter 10 Jahren,
er verkürzte er die Arbeitszeit auf 10,5 Stunden an Stelle der üblichen 13 bis 14 Stunden,
er schaffte die Prügelstrafen ab,
er richtete eine Art Pensionsversicherung und Krankenversicherung ein,
er erlaubte einen Dorfladen, dessen Preise nur wenig über dem Großhandelspreis lagen.

Das „Institute for the Formation of Character“ war der soziale Mittelpunkt in Owens Gemeinde. Dort waren eine Bibliothek mit Lesesaal, sowie eine Werkskantine und Räumlichkeiten für religiöse Versammlungen und andere Veranstaltungen untergebracht.

Robert Owen versuchte seine Ideen auch in den USA umzusetzen. Seine genossenschaftlich konzipierte Kolonie New Harmony scheiterte 1829 nach knapp fünf Jahren.

Wenn wir den Mut haben, herrschaftsfreie Diskurse in der Gemeinschaft zu führen, visionäre Vorstellungen aufzugreifen und miteinander zu verknüpfen, dann nehmen wir uns ein Beispiel an Robert Owen – lassen uns nicht vom etwaigen Scheitern abhalten – sondern setzen die Heinrich-Schirmbeck-Universität in Selbstbestimmung, Selbstverwaltung und der Hilfe zur Selbsthilfe zur kulturellen Förderung ihrer Mitglieder auch um.

Literaturangaben:
Das soziale System. Herausgegeben von Liane Jauch und Marie-Luise Römer. Übersetzt von Michael Henselmann. Reclam, Leipzig 1988 (im März 2017 auf dem Berliner Flohmarkt entdeckt)

Weitere Nachweise bei Wikipedia unter Robert Owen, New Lanark, Rochdale Society of Equitable Pioneers – aufgerufen am 01./02. April 2017