“ Wir bedienen weder Ideologien noch Eitelkeiten“

Eine Vorgehensweise, die von den Initiatoren aller Projekte die im Zusammenhang mit dem Namen Heinrich Schirmbeck stehen, gleichermaßen verbindlich praktiziert wird!

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Mit der Gründung einer genossenschaftlichen Universität beschreiten wir als Pioniere der United Co-Operative Nations | HUMAN EDEN einerseits absolutes Neuland,
andererseits würdigen wir mit Heinrich Schirmbeck einen Literaten, einen Wissenschaftler, einen überzeugenden Vordenker und Mahner.

In seinen Denkansätzen und seiner intellektuellen Weitsicht war er seiner Zeit stets weit voraus.

Ohne Rücksicht auf Ideologien und Eitelkeiten vernetzte er seine Denkansätze und seine philosophisch-ethischen Wertvorstellungen in ein komplexes Gesamtwerk seines Lebens.

Ein beeindruckendes Gesamt-Kunst-Werk,

dessen von ihm selbst zu Papier gebrachten Gedanken wir nachlesen können,

dessen aktiver Beteiligung an diversen Prozessen der Willensbildung wir nur in Beschreibungen, Beobachtungen und Erinnerungen von Zeitgenossen teilhaben können,

dessen Auswirkungen wir heute nicht ermessen sondern lediglich würdigen werden.

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Frau Helga Willuweit-Schirmbeck begleitete ihn und schildert uns aus ihrer gemeinsamen Zeit mit Heinrich Schirmbeck:

„Heinrich Schirmbeck hat Ende der 70ziger Jahre sein literarisches Lebenswerk abgeschlossen, weil für ihn nun die großen Menschheitsfragen mehr bedeuteten als Prosaminiaturen.

Mit seinem Mut, seiner Uneigennützigkeit und Unbestechlichkeit hätte er eigentlich eine der zentralen Bezugspersonen der Friedens- und Ökologiebewegung werden können, wenn dies nicht längst über ihren Gruppenhickhack und über ihren Versuchen parlamentarischen Mitspielens und Mitlaufens vergessen gehabt hätte, was sie einmal war und wollte.

Mit Petra Kelly war Schirmbeck eng befreundet und schrieb für sie Aufrufe und Artikel. Als einer der ersten hat H. Schirmbeck die FRIEDLICHE NUTZUNG DER ATOMENERGIE FUNDIERT IN FRAGE GESTELLT.

Als einer der wenigen Aufrechten aus der intellektuellen Szene war er schon Ende der 70ziger Jahre für Blocküberwindung und für eine neutrales konförderiertes Deutschland eingetreten, als dies noch ebenso unpopulär wie unbequem war.

Er hat sich nie gefragt, ob es allen recht war, was er tat.
Er hat sich nie Gedanken gemacht, ob etwas für ihn persönlich dabei herauskam.
Er hat sich selbst, den Regierenden und allen Menschen stets jene Frage gestellt, die für Theodor Storm den freien Menschen vom freiwilligen Knecht unterscheidet: „WAS KOMMT DANACH?“

Zu Heinrich Schirmbecks literarischen Meister-Werk sagt sie:

„Ärgert dich dein rechtes Auge“ ist ein Roman des Lichtes und hier spielt die Doppelnatur des Lichtes als glänzendes Symbol die Hauptrolle. Die Lichtphysik führt zu einer Lichtmetaphysik. Licht und Materie verhalten sich wie das göttliche Urlicht zum [Sündenfall] des materialisierten Lichtes.

Das Auge (physikalisch gesprochen) wird zum Organ der ständig herabgekommenen Materialität. „Um das Göttliche Licht“ zu sehen, muss man wieder in den Schoß der Blindheit zurücktreten.

So war wohl auch Christus fürchterlicher Ratschlag vom auszureißenden Auge zu verstehen. Dieser Roman ist ein großartiger literarischer Versuch in die Abgründe unserer modernen Städte zu tauchen. Ohne Zweifel ein faustisches Buch und vielleicht besteht Heinrich Schirmbecks Anliegen darin, uns den Spiegel vorzuhalten und durch Schocks zum Nachdenken zu zwingen.“

Ein weiterer Augenzeuge des Wirkens von Heinrich Schirmbeck:
Robert Jungk sprach: „Wer dieses große geistige und künstlerische Experiment verstehen will, darf sich nicht auf isolierte Betrachtung von Zitaten begnügen, sondern muss sich auf den Schauplatz des Ereignisses selbst begeben, muss dieses Nebeneinander und Miteinander von Kühnheit und Reife als Gesamterlebnis in sich aufnehmen, um erschüttert und zum Weiterdenken angeregt zu werden. Das ist es ja, was Heinrich Schirmbeck mit einer Inbrunst aus tiefen Herzen verkündet – wie meines Wissens kein Deutscher seit Hölderlin: ALLES GETRENNTE MUSS SICH WIEDERFINDEN!!
Wird sich das deutsche Leserpublikum dieser Leistung würdig erweisen??“
Das britische und amerikanische Leserpublikum feierte Heinrich Schirmbecks Roman. Es feierte nicht mehr den den Friedensaktivisten und Kritiker der militärischen und/oder der zivilen Nutzung der Kernkraft.

UNS ist dies allerdings Anlass genug die HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENS-UNIVERSITÄT als genossenschaftliche Einrichtung zu gründen, um diesem Gesamt-Werk gerecht zu werden.
Wir begrüßen in diesem Sinne alle begeisterten MIT-UnternehmerInnen, die uns begleiten, fordern und fördern mögen!
Die Initiatoren der
HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENS-UNIVERSITÄT
im Juni 2017

sowie der
UNITED CO-OPERATIVE NATIONS | HUMAN EDEN

HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENSUNIVERSITÄT

Berliner Kommentare von Hans Wolf!

Heute vor 20 Jahren hielt Bundespräsident Roman Herzog seine als „Ruck-Rede“ bekannt gewordene „Berliner Rede“.

Wir erinnern uns:
„Das ist ungeheuer gefährlich, denn nur zu leicht verführt Angst zu dem Reflex, alles Bestehende erhalten zu wollen, koste es was es wolle.“

Unsere Initiativen UNITED CO-OPERATIVE NATIONS | HUMAN EDEN begegnen eben diesem Reflex mit unserer Fähigkeit, etwas vorher nicht da gewesenes, originelles und beständiges Neues zu erschaffen, zu schöpfen, also zu kreieren.

Teil unserer Visionen ist die Errichtung der Heinrich-Schirmbeck-Friedensuniversität in Verbindung mit der Heinrich-Schirmbeck-Akademie in der Kulturform der genossenschaftlichen Leitidee.

Zurück zu Roman Herzog 1997: „Eine von Ängsten erfüllte Gesellschaft wird unfähig zu Reformen und damit zur Gestaltung der Zukunft.“

Wir brauchen Menschen mit dem Mut Verantwortung SELBST zu übernehmen, ihr TUN SELBST zu bestimmen und SELBST zu verwalten in der co-operativen Gemeinschaft der MIT-Unternehmer.

Wir schließen uns der Aussage unseres Bundespräsidenten vom 26.April 1997 an:
„Angst lähmt den Erfindergeist, den Mut zur Selbständigkeit, die Hoffnung, mit den Problemen fertigzuwerden.“

Den genossenschaftlichen Besonderheiten in einem sich globalisierenden Umfeld begegnen wir mit unserer Fähigkeit, etwas vorher nicht da gewesenes, originelles und beständiges Neues zu erschaffen, zu schöpfen, also zu kreieren:

Die Errichtung einer genossenschaftlichen Friedensuniversität orientiert an dem Lebenswerk und dem Wirken des Namensgebers Heinrich Schirmbeck.

Noch einmal zu Roman Herzog:
„Innovationsfähigkeit fängt im Kopf an, bei unserer Einstellung zu neuen Techniken, zu neuen Arbeits- und Ausbildungsformen, bei unserer Haltung zur Veränderung schlechthin.“

Wir begrüßen in diesem Sinne alle MUTigen MITmenschen in unserer GEMEIN-SCHAF(F)T.

Die HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENSUNIVERSITÄT am 26. April 2017

20 Jahre nach der Berliner Rede des Bundespräsidenten Roman Herzog

Datenquelle: www. Bundespraesident. De/ …./Reden

Aus der Berliner Rede des Bundespräsidenten R. Herzog vom 26.04.1997:

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Unser Aufbruch in der Bildungspolitik:
Als fundamental andere Herangehensweise realisieren wir die Genossenschaftsidee, welche 2016 als erster deutscher Beitrag in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde, in der Organisationsform der Universität / Akademie. Unsere Genossenschaft ist eine allen offen stehende Form der gesellschaftlichen Selbst-Organisation, gelebt in der kooperativen Selbsthilfe und SelbstverantwoAus der Berliner Rede des Bundespräsidenten R. Herzog vom 26.04.1997:rtung. Als Kulturform verbindet uns die Heinrich-Schirmbeck-Universität eG mit ca. 800 Millionen Genossenschaftsmitgliedern in über 100 Ländern unserer Erde. Eine andere Herangehensweise, um die „zähe stetige Interaktion“ zu überwinden.
Als interdisziplinäre Wissenschaftsgemeinschaft, welche zusätzlich zu den Wissenschaften Werte wie Ökologie, Frieden und Zukunftssicherung in globalen Zusammenhängen integriert, verfolgen wir gemeinschaftlich unser Ziel einer globalen Friedenspolitik. Dabei wenden wir andere Methoden an als jene, die zur Entstehung der Krisen herbeigeführt haben und diese nicht bewältigen konnten.
WER, WENN NICHT WIR?
WANN, WENN NICHT JETZT?

HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENSUNIVERSITÄT am 26.April 2017

Datenquelle: www. Bundespraesident. De/ …./Reden

 

Unsere Universität als Genossenschaft – Wie kann das gehen?

Die MIT-Glieder der Genossenschaft der Heinrich-Schirmbeck-Universität eG sind gleichzeitig die Mit-Wissenschaftler, die ihr Handeln in der Gemeinschaft SELBST-bestimmen. Dies geschieht, indem sie als wissenschaftliche und studentische Mit-Unternehmer in SELBST-Verantwortung und SELBST-Verwaltung in der Universitätsgemeinschaft die entsprechenden Tätigkeiten als Studenten und Wissenschaftler ausführen. Im Zusammenspiel mit der gleichzeitigen Befähigung zur Selbsthilfe werden die Co-Operativen Grundsätze des modernen Genossenschaftswesens in Wissenschaft und Philosophie mit Leben erfüllt.
Entsprechend dem Schaubild trifft die Mitgliederversammlung in demokratischer Selbst-Verantwortung die wesentlichen Entscheidungen für die Universität:
Sie bestimmt die Richtlinien der Strategischen Planung (Forschungsschwerpunkte, Entwicklungsplanung, Berufungspolitik, Exzellenzinitiative, …).
Die Mitgliederversammlung entscheidet auf Empfehlung des Kuratoriums über die weitere Campus-Entwicklung, das Strategisches Controlling (Budget- und Zielvereinbarungen mit den Fachbereichen), die internationale Ausrichtung einer „Netzwerkuniversität“ und letztendlich die Grundsätze der Berufungsstrategie.
Die Mitglieder wählen den Aufsichtsrat, den Vorstand und das Kuratorium der Universität. Dies sind die entscheidenden Organe, um die Geschicke zur Förderung unserer Mitglieder nach innen und außen zu lenken.
Das Kuratorium der Heinrich-Schirmbeck-Universität ist sozusagen das außenpolitische Organ des Zusammenwirkens zwischen Wissenschafts- und Lehrbetrieb mit den Staaten, anderen Organisationen und der gesamten Gesellschaft. Es ist unter anderem zuständig für die Einrichtung, Veränderung und Aufhebung von Organisationseinheiten und die der Universität zugewiesenen Aufgaben im Sinne der Kulturform des Genossenschaftswesens.
Das Kuratorium berät das Präsidium und die zentralen Gremien bei ihren Entscheidungen. Dem Kuratorium gehören eine festzulegende Anzahl von Mitgliedern aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren, den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Studierenden an. Zusätzlich können in das Kuratorium eine feste Anzahl von Persönlichkeiten des internationalen öffentlichen Lebens gewählt werden.
Dem genossenschaftlichen Grundgedanken folgend pflegt die Heinrich-Schirmbeck-Akademie den wissenschaftlichen und künstlerischen Gedankenaustausch unter ihren Mitgliedern und mit interessierten Vertretern des politischen, wirtschaftlichen, literarischen und philosophischen Lebens.
Die Heinrich-Schirmbeck-Akademie eG versteht sich als interdisziplinäre Wissenschaftsgemeinschaft, welche zusätzlich zu den Wissenschaften Werte wie Ökologie, Frieden und Zukunftssicherung in globalen Zusammenhängen integriert. Die Visionen einer Ordnung der Liebe, einer Ordnung des Friedens in einer humanitären Gesellschaft treiben uns als Querdenker, Visionäre und Philosophen-Künstler an.
Um dies zu gewährleisten wird der Akademische Senat durch den Aufsichtsrat der Genossenschaft errichtet. Er setzt sich zusammen aus Professorinnen und Professoren, einer Anzahl von Studierenden sowie wissenschaftlichen und sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Der Akademische Senat der Heinrich-Schirmbeck-Akademie eG entscheidet unter anderem über die Detailpläne zur Hochschulentwicklung und Ausstattung entsprechend den Grundsatzbeschlüssen der Mitgliederversammlung. Der Aufsichtsrat übt die Kontrolle aus.
Die Grundsätze für Lehre, Studium und Forschung in den einzelnen Fachbereichen bringt ebenfalls der Akademische Senat in demokratischer Entscheidungsfindung auf den Weg. Er wirkt mit bei der Einrichtung oder Aufhebung von Studiengängen entsprechend den Beschlüssen der Mitgliederversammlung bzw. den Empfehlungen des Aufsichtsrates.
Der Senat wählt zudem das Präsidium bestehend aus dem/der Präsidenten/in und den Vizepräsidenten/innen. Dieses Präsidium verantwortet – wie in dem Schaubild dargestellt die weiteren Organisationseinheiten unserer Einrichtung. Neben den klassischen Aufgaben als „Hausherr“ der Universität nimmt das Präsidium in Absprache mit den anderen Leitungsebenen Einfluss auf die Umsetzung der strategischen Planung, Campusplanung, Qualitätsmanagement, Berufungspolitik, ….)
Der von den Mitgliedern gewählte Vorstand arbeitet in der Ausführung der Geschäfte der Genossenschaft eng mit dem Präsidium und dem Akademischen Senat zusammen. Zum Beispiel obliegt dem Vorstand die Verantwortung über die zentralen Institute und Einrichtungen wie etwa das Sprachenzentrum, der Hochschulsport oder dem Hochschulrechenzentrum.
Die Heinrich-Schirmbeck-Universität eG folgt stets den sieben Grundsätzen, die 1995 von der International Co-operative Alliance ICA (oder in deutsch: Internationaler Genossenschaftsbund IGB) verabschiedet wurden. Diese sind:
o Freiwillige und offene Mitgliedschaft o demokratische Mitgliederkontrolle o ökonomische Partizipation der Mitglieder o Autonomie und Unabhängigkeit o Ausbildung, Fortbildung und Information o Kooperation mit anderen Genossenschaften o Vorsorge für die Gemeinschaft
Dazu bedarf es einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem zuständigen Prüfungsverband.
Wir hoffen, dass die obigen Zeilen genug Ansatzpunkte zu einem herrschaftsfreien Diskurs hergeben. Dabei entwickeln wir uns immer weiter und werden am Ende (hoffentlich) zu einem guten Konsens im Sinne unseres Namensgebers gelangen.

Wer sich auf Komplexität beruft, ruft nur zu oft ins Leere. Ein Plädoyer für die Heinrich-Schirmbeck-Universität

Der Autor Heinrich Schirmbeck ist der Blickrichtung der breiten literarischen Öffentlichkeit und der Wissenschaft entschwunden. Die Komplexität seines Gesamtwerkes und seines Wirkens machen es dem neugierig Suchenden auch nicht gerade leicht. Wir wollen uns hier auf unsere Betrachtung im Zusammenhang mit der Errichtung der Universität eingrenzen.

Wir folgen der Monographie von Grald Funk zu dem Gesamtwerk Heinrich Schirmbecks, indem wir die Phasen des Erzählers und des Romanciers zugunsten der Schaffensphase als Essayist weitgehend vernachlässigen ohne sie jedoch gänzlich aus den Augen zu verlieren.(1)

Kritisch und konstruktiv zugleich: Heinrich Schirmbeckheinrich_schirmbeck

Mit seiner ausgeprägten Kritikkompetenz beeindruckt der Autor gerade heute. Über seine zeit- und gesellschaftskritischen Schriften hinaus widmete sich der Utopist Schirmbeck früh dem Bereich Wissenschaftskritik.(2) „Macht und Politik, das ist Schirmbecks Lehre aus der Vergangenheit, auch wenn sie die Inhalte der Forschung nicht bestimmen können, bestimmen die Richtung, in der geforscht wird, und haben die Verfügungsgewalt.“(3) Zugleich verbindet er die Themen Wissenschaft und Ethik; ein Thema, das wissenschaftlich bis heute nicht aufgearbeitet ist. Schirmbeck betont, dass Wissenschaft an sich nicht in der Lage sei, einen „irgendwie gearteten Beitrag zur Grundlegung neuer Formen übernationaler Sittlichkeit zu leisten“. (4) Also: „Der Wissenschaftler als sittliche Persönlichkeit muss Verantwortung übernehmen.“
Beachten wir Schirmbecks Ansatz aus den 80er Jahren zur sozialen Relevanz elektronischer Medien heute im Angesicht vom „zwitschernden“ Präsidenten der Vereinigten Staaten, Sportlern und der „Normalbevölkerung“ insbesondere unserer Jugend, muss dieser in die Arbeit der Gründung einer Universität Eingang finden. Universitäten, Hochschulen und Akademien würden doch heute gar nicht mehr ohne digitale Unterstützung funktionieren.
Der Verantwortung als sittliche Persönlichkeit stellt sich dieser komplexe Schriftsteller, Literat, Essayist in den letzten Jahren mit dieser markanten Forderung: „Frieden als Produktionsgut!“(6) Im Gedanken der Überwindung der Nationalstaaten erkennt er zum Ende des 20 Jahrhunderts im internatonalen System ein zermalmendes „Räderwerk“:
„Seine Motoren sind Macht- und Zentralisierungstendenzen. Seine Werkzeuge: Bürokratie, Verwaltung, Autonomie der Geldwirtschaft, Krieg zwischen den Märkten, Wachstums- und Innovationszwang, Übersteigerung der Eigentumsideologie. Die Nationalstaaten haben die Erde in Besitz genommen, deklarieren sich zu ihren Eigentümern, beuten sie und ihre Völker aus und verwandeln ihre Landschaften in militarisierte Wüsten.“(7)
Schirmbeck hebt in seinem Denken und seiner komplexen Herangehensweise die Distanz von Naturwissenschaften, Literaturwissenschaft und Geisteswissenschaften auf: „Wissenschaftsgeschichte ist Geistesgeschichte, ist Sozialgeschichte.“(5) Technische moderne Wissenschaften und klassische Geisteswissenschaften wie die Philosophie fließen zusammen – letztendlich über Ökonomie und Ökologie bis zu den Religionswissenschaften.
Abschließend ein Zitat aus seiner Schrift „Menschenrechte“ aus dem Jahr 1991:
„Wenn wir uns darauf einigen können, dass das oberste Menschenrecht dasjenige ist, welches uns und unseren Kindern, ungeachtet von Abstammung, Rasse, Nationalität, individueller Entwicklung und sozialem Status, ein Leben ohne Angst und in Harmonie mit der uns nährenden und erhaltenden Natur ist, dann müssen andere Prädikate der bisherigen Menschenrechts-Konzeption, provokativer Weise z.B. auch das Recht auf Freiheit in politischer, wirtschaftlicher, technischer, wissenschaftlicher, sozialer etc. etc. Beziehung neu überdacht und mit Rücksicht auf die uns bedrohenden Gefahren konditioniert werden.“(8)
Unsere Vision der Errichtung der Heinrich-Schirmbeck-Universität im Gedankengut und der Werte des Namensgebers stellt uns vor eine komplexe Aufgabe – der wir uns gerne stellen.
Indem wir in das oben beschriebene, äußerst vielschichtige Werk zusätzlich noch die Genossenschaftsidee als immaterielles Kulturerbe integrieren, reichern wir die Inhalte weiter an. Doch ist es genau diese Komponente, die durch eine andere Herangehensweise an das Thema Wissenschaft und Universität zu einem Überdenken der bisherigen Menschenrechts-Konzeption führen wird. Mit den Werten Zukunft, Frieden und Ökologie überwinden wir die aktuelle Trennung der Wissenschaftsgebiete und übernehmen sittliche Verantwortung für uns und unsere Kinder, um ein Leben ohne Angst und in Harmonie mit der uns nährenden und erhaltenden Natur in der Zukunft zu ermöglichen. Und nicht im Räderwerk nationalstaatlicher Macht und Politik unterzugehen.
Dazu ist ein weit und breit gefächertes Netzwerk zur Unterstützung notwendig.
Dazu laden wir engagierte Mitmenschen ungeachtet von Abstammung, Rasse, Nationalität, individueller Entwicklung und sozialem Status aufrichtig ein.
UNITED CO-OPERATIVE NATIONS | HUMAN EDEN im März 2017
i.V.m. Heinrich Schirmbeck
Quellenangaben:
(1) Gerald Funk, Die Formel und die Sinnlichkeit – Das WerkHeinrich Schirmbecks, Igel Verlag Wissenschaft Paderborn 1997
(2) H. Schirmbeck, Atomzertümmerung und Erbforschung, Schwäbische Zeitung, 20.12.1946, weitere Angaben bei G. Funk im Abschnitt Primärbibliographie S.290 ff.
(3) Gerald Funk, Die Formel und die Sinnlichkeit – Das WerkHeinrich Schirmbecks, Igel Verlag Wissenschaft Paderborn 1997, S.265
(4) Gerald Funk, Die Formel und die Sinnlichkeit – Das WerkHeinrich Schirmbecks, Igel Verlag Wissenschaft Paderborn 1997, S.267
(5) Gerald Funk, Die Formel und die Sinnlichkeit – Das WerkHeinrich Schirmbecks, Igel Verlag Wissenschaft Paderborn 1997, S.269
(6)+(7) Heinrich Schirmbeck, Ummrisse einer Weltsicherheitsgemeinschaft in G.E. Hoffmann (Hg.) Schaffen wir das Jahr 2000? S.121, Düsseldorf 1984
(8) Heinrich Schirmbeck, Ein Leben für die Zukunft, Recklinghausen 1995, S.125-143

Zwei Einrichtungen – ein Ziel!

Die Heinrich Schirmbeck Universität und die Heinrich Schirmbeck Akademie eG
„Friedensforschung und globale Co-operative Gemeinschaftsentwicklung

 


Wir müssen das Rad nicht neu erfinden! Wir müssen es bewegen!

Um ein „EIN WELTGLEICHGEWICHT DES VERTRAUENS“ (H. Schirmbeck, 1985) zu erreichen, wollen und werden wir den alten Ideen und Ansätzen entfliehen.
J.M. Keynes war darüber hinaus noch Mathematiker, der sich mit Wahrscheinlichkeitsberechnung beschäftigte. Er erkannte: unsere Zukunft lässt sich nicht berechnen. Darum formulierte er im Wissen um unsere Unkenntnis der Zukunft:
>>Der soziale Zweck geschickter Investitionen sollte die Überwindung der dunklen Kräfte der Zeit
und der Unwissenheit sein, die unsere Zukunft einhüllen.<<
Die Errichtung der Heinrich-Schirmbeck-Universität in genossenschaftlicher Form betrachten wir als die geschickte Investition, die an den sozialen Zweck gebunden ist: nämlich die Förderung der Mitglieder.
Unsere Genossenschaft ist eine allen offen stehende Form der gesellschaftlichen Selbst-Organisation, gelebt in der kooperativen Selbsthilfe und Selbstverantwortung.
Wir arbeiten alle gemeinsam daran, unsere Visionen derart in die Tat umzusetzen, dass wir dabei den dunklen Kräften und der Unwissenheit unserer Zeit entkommen.

Literaturangaben zu J.M. Keynes u.v.m. unter
Keynes-Gesellschaft.de im WWW

Zitat-Robert Owen

Wir müssen das Rad nicht neu erfinden!

Wir müssen es bewegen!

Robert Owen sehen wir als visionären Unternehmer, der seine Ideen – manche nennen es frühsozialistische Ansätze – in die Praxis umsetzte. Mal sehr erfolgreich – mal zum Scheitern verurteilt.

Im Genossenschaftswesen ist die Rochdale Society of Equitable Pioneers als eine Konsumgenossenschaft und eine Spargenossenschaft, die im Dezember 1844 von 28 Webern aus Rochdale gegründet wurde, sicher bekannt. Sie folgte einem wesentlichen Prinzip: dem Grundsatz der politischen und religiösen Neutralität – sogenannte Rochdale-Neutralität.

Im Sinne der co-operativen Heinrich-Schirmbeck-Universität sei an dieser Stelle – im Zusammenhang mit dem beigefügten Zitat – auf das frühere Wirken von Robert Owen in New Lanark hingewiesen:
Während Robert Owens Schwiegervater David Dale der architektonische Verdienst zukommt – seit 2001 ist diese Anlage Weltkulturerbe – setzte er als Fabrikleiter von 1800 bis 1825 seine gerade für die damalige Zeit visionären Ziele in die Tat um:

In der Baumwollfabrik ließ er eine Schule für die Kinder der Arbeiter bauen,
er verbot Kinderarbeit unter 10 Jahren,
er verkürzte er die Arbeitszeit auf 10,5 Stunden an Stelle der üblichen 13 bis 14 Stunden,
er schaffte die Prügelstrafen ab,
er richtete eine Art Pensionsversicherung und Krankenversicherung ein,
er erlaubte einen Dorfladen, dessen Preise nur wenig über dem Großhandelspreis lagen.

Das „Institute for the Formation of Character“ war der soziale Mittelpunkt in Owens Gemeinde. Dort waren eine Bibliothek mit Lesesaal, sowie eine Werkskantine und Räumlichkeiten für religiöse Versammlungen und andere Veranstaltungen untergebracht.

Robert Owen versuchte seine Ideen auch in den USA umzusetzen. Seine genossenschaftlich konzipierte Kolonie New Harmony scheiterte 1829 nach knapp fünf Jahren.

Wenn wir den Mut haben, herrschaftsfreie Diskurse in der Gemeinschaft zu führen, visionäre Vorstellungen aufzugreifen und miteinander zu verknüpfen, dann nehmen wir uns ein Beispiel an Robert Owen – lassen uns nicht vom etwaigen Scheitern abhalten – sondern setzen die Heinrich-Schirmbeck-Universität in Selbstbestimmung, Selbstverwaltung und der Hilfe zur Selbsthilfe zur kulturellen Förderung ihrer Mitglieder auch um.

Literaturangaben:
Das soziale System. Herausgegeben von Liane Jauch und Marie-Luise Römer. Übersetzt von Michael Henselmann. Reclam, Leipzig 1988 (im März 2017 auf dem Berliner Flohmarkt entdeckt)

Weitere Nachweise bei Wikipedia unter Robert Owen, New Lanark, Rochdale Society of Equitable Pioneers – aufgerufen am 01./02. April 2017

 

Mit Maschinenpistolen im Anschlag lassen sich keine Dialoge zwischen Streitenden führen.

 

Die Heinrich-Schirmbeck-Universität in co-operativer Diskurs mit dem Aufsatz von Ekkehart Krippendorff: wir wollen, können und werden Inhalte und Anregungen aus dieser Schrift gemeinschaftlich aktiv umsetzen.
>>Aktive Pazifisten müssen nicht nur Stärke, sondern auch Geduld mitbringen im Vertrauen auf die langfristige Möglichkeit des heute unmöglich Scheinenden.<<
Wie wäre es …
>>Junge Männer und Frauen ein Jahr lang auszubilden in Konfliktprävention und -mediation, ausgerüstet mit ökonomischem, soziologischem, sozialpsychologischem und kommunikativem Grundwissen; das steht längst griffbereit und abrufbar in den Regalen der Friedens- und Konfliktforscher. <<
Ob ein Jahr oder mehr, ob inhaltlich weiter greifend oder in die Tiefe gehend, die Heinrich-Schirmbeck-Universität verfolgt die Intention, ausgesprochene Friedensexperten für die gewaltfreie Intervention auszubilden.
Damit können wir aktuellen Strategien der Wiederherstellung friedlicher Ordnungen mit Soldaten und Panzerfahrzeugen ein echte Alternative gegenüber stellen.
>>Pazifistische Strategien in der ganzen Breite möglicher konkreter Praktiken phantasievoll zu entwickeln, wäre ein deutscher Beitrag, dem weltweit sich dramatisch ausbreitenden politischen und gesellschaftlichen Desintegrationsprozess entgegenzuwirken, den mit Gewalt zu unterdrücken ganz offensichtlich und an allen Krisenherden kontraproduktiv versagt. Eigentlich sollte es unmittelbar einsichtig sein, dass man mit Militär zwar viel Unmilitärisches machen kann – etwa Katastrophenhilfe – aber eines nicht: friedlich-demokratische Gesellschaften zu organisieren.<<
Die Heinrich-Schirmbeck-Universität ist ein solcher Beitrag zur „Schaffung eines Weltgleichgewichts des Vertrauens“, wie es der Namensgeber schon vor über 30 Jahren formulierte und forderte.
Für die gesellschaftliche Anerkennung solcher Friedensexperten ist ein Umdenken der drei Staatsgewalten (also der politischen Klasse, der ökonomischen Klasse sowie der medienbeherrschenden Klasse) notwendig. Hier benötigen wir solidarische Wertegemeinschaften wie HUMAN EDEN | UNITED CO-OPERATIVE NATIONS und viele andere:
>>Ob das nun Daniel Barenboim ist, der, inspiriert von Goethes Vision des interkulturellen Islam-Dialogs, 1999 in Weimar mit arabischen und israelischen Musikern das „West-East Divan Orchestra“ gründete;
ob es die zahlreichen palästinensisch-israelischen Lehr- und Lernprojekte sind, die in den letzten Jahren nicht zuletzt von jungen Deutschen initiiert und vermittelt wurden – das „Forum ziviler Friedensdienst“ hat seit 1997 über 300 Friedensfachkräfte ausgebildet und betreut Projekte nicht nur in Nahost, sondern auch auf dem Balkan und den Philippinen;
ob es die Hilfsaktionen des deutschen Komitees für Grundrechte und Demokratie waren, kriegsgeschädigte Kinder aus dem Balkan und aus Nahost zu Ferienaufenthalten nach Deutschland zu bringen („Ferien vom Krieg“);
ob es die Aktion „Kontakte“ ist, die vergessene ehemalige sowjetische Kriegsgefangene betreut;
ob es das Tübinger Institut für Friedenspädagogik ist, das mit seiner Ausstellung „Peacebuilders Around the World“ und dazugehörigen Workshops vor kurzem mehrere Wochen in spannungsgeladenen Regionen Indiens unterwegs war („Peace Counts on Tour“) oder mit dem einer japanischen Nichtregierungsorganisation gehörigen „Peaceboat“ Häfen im Mittelmeer zwischen der Türkei, Griechenland und Ex-Jugoslawien anlief und dort Begegnungen zwischen verfeindeten und misstrauischen ethnischen Gruppen zustande brachte;
ob es die (1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten) „Ärzte ohne Grenzen“ sind;
ob es, weitgehend vergessen, die erstaunlichen Erfolge von Schul- und Städtepartnerschaften sind, die zum Beispiel aus dem historischen „Erbfeind Frankreich“ einen guten, normalen Nachbarn gemacht haben („Mentalitätswandel“) –
kurz: Die deutsche Nachkriegsgesellschaft (bei Naturkatastrophen die relativ spendenfreudigste) ist nicht nur im „Meinungsbild“ friedfertig geworden, ihr Pazifismus war und ist auch einer der Tat in Gestalt humanitärer Engagements, die ihr offensichtlich näherliegen und gemäßer sind, als das von der Regierung betriebene „Peace Enforcing“, das Frieden mit Waffen schaffen will.<<
>>Nelson Mandela war 28 Jahre lang der einschüchternde Beweis für das realpolitische Scheitern seiner nur in der Idee lebendigen Wahrheit; die burmesische Trägerin des Friedensnobelpreises Aung San Suu Kyi lebt seit 14 Jahren in Arrest, aber auch sie ohne ihre Idee einer zivilen demokratischen Regierung an die Wirklichkeit zu verraten.<<
Die genossenschaftliche Identität, die wir erreichen wollen, fördert nicht nur die Ziele der Heinrich-Schirmbeck-Universität sondern auch und insbesondere unsere Studien- und Ausbildungsgänge. Als völkerverbindende Wertegemeinschaft finden wir unsere Identität in der Sicherung unserer Zukunft durch eine globale Friedenspolitik sowie eine solidarische Ökonomie und Ökologie.
Unser nachhaltiges Ziel ist es, die globale Gemeinschaft wirtschaftlich, sozial und gesellschaftlich zu verbinden – ganzheitlich!
Quellenangabe der Zitate:
Ekkehart Krippendorff, „Für einen deutschen Pazifismus“ in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Juli 2010, S.91-97

Die Pluralität von Besitzvereinbarungen

In unserer europäischen Rechtsauffassung kennen wir die Begriffe „Besitz“ und „Eigentum“ an einer Sache, z.B. an einem Stück Land. Der Eigentümer einer Sache kann diese einem anderen Menschen als Besitz überlassen. Wir sprechen von Verfügungsgewalt – und wenn wir es so wollen von einem Dualismus des Begriffs Eigentum.
Schauen wir aber über die zwei Menschen hinaus in die Gruppe einer Gemeinschaft (Dorf, Stadt, Land, Staat, Nation) erweitert sich der Eigentumsbegriff mindestens um eine Komponente: die Gemeinschaft beansprucht ebenfalls „Eigentum“ an der Sache, dem besagten Stück Land!
So stoßen wir auf einen anderen Dualismus des Eigentum-Begriffes: Privates Eigentum und Kollektives Eigentum! Zu dem privaten Eigentum zählen meine Schuhe, die nur mir zur Verfügung stehen, hingegen steht mein Stück Land als fruchtbares Ackerland dem Kollektiv zum gemeinsamen Nutzen zur Verfügung. Also wird hier Eigentum zum Nutzen der (staatlichen) Gemeinschaft vergesellschaftet – unberücksichtigt der anderen Staaten auf der Erde.
Schwieriger wird der Dualismus des Begriffes „Eigentum“, wenn wir etwa an unsere Weltmeere denken: unterliegen sie dem Dualismus von Eigentum? Oder betrachten wir hier eine „globale Vergesellschaftung“ des Eigentums an den Meeren?
Wer ist Eigentümer unserer Erde? Wer ist Besitzer der Erde? Ist die Erde im privaten Eigentum der Menschen oder ist sie vergesellschaftetes Eigentum der Menschheit inklusive Flora und Fauna?
Leben wir im globalen Sinne nicht bereits seit Jahrhunderten in und mit einer Pluralität von Besitzvereinbarungen auf unserer Erde? Möglicherweise sind wir uns dessen gar nicht bewusst.
Angesichts der beschränkten Lebensdauer von Menschen und ihren Staaten müssen wir Besitzvereinbarungen stets als zeitlich befristet erachten – unabhängig von der dualistischen oder pluralistischen Bedeutung.
Das Stück Land, an dem wir – einzeln oder kollektiv – Eigentum beanspruchen, überdauert uns und unsere Besitzvereinbarungen bei weitem. Bei all unseren bisherigen Betrachtungen übersehen wir die Bedeutung der Natur. Unsere Wissenschaften, z.B. die Ökologie, beweisen uns, wie die Natur reagiert, wenn wir mit unseren Besitzvereinbarungen Schindluder zugunsten einzelner Gruppen betreiben.
Wir Menschen müssen uns der Vielfältigkeit unserer Nutzungsvereinbarung mit der Natur bewusst sein, um im gemeinschaftlichen Handeln in Selbstverantwortung und Selbsthilfe eine vernünftige Selbstverwaltung des uns anvertrauten Nutzungsgutes zu gewährleisten.
Wollen wir Menschen eine gemeinsame Zukunft haben, müssen wir unseren „Besitz“ kollektiv zum Wohlsein aller nutzen.
Dies gilt in diesem oben genannten Zusammenhang insbesondere für das sogenannte „Recht an geistigem Eigentum“. So verweisen wir hier auf die „Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ von 2003. Darin werden die Wissenschaftler aufgerufen, das von ihnen zusammengetragene Wissen frei zugänglich zu machen. In unserer Sprache ist dies der Aufruf zu einer pluralistischen Nutzungsvereinbarung des gemeinsamen „geistigen Eigentums“.
UNITED CO-OPERATIVE NATIONS im Februar 2017/HW
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„Auf theoretischer Ebene überwindet die Arbeit der Gruppe die Zweiteilung in privates und kollektives Eigentum, welche traditionell europäische Auffassungen von Besitz und Eigentum gekennzeichnet hat und auch weiterhin eine ideologische Rolle spielt. Stattdessen macht die Gruppe Gebrauch von einem analytischen Modell, das von Kollegen in der Rechtsethnologie entwickelt wurde und das die Pluralität von Besitzvereinbarungen sowie deren Multifunktionalität betont.“
Datenquelle:
Research report (imported) 2004 – Max Planck Institut für ethnologische Forschung; Besitz und Eigentum: Offener Zugang zu Land, Wissen und Kultur? Property relations: Open access to land, knowledge and culture? Authors: Hann, Christopher, Sozialistisches und Postsozialistisches Eurasien (Prof. Dr. Christopher Hann), MPI für ethnologische Forschung, Halle/Saale
Auf: http:// www. eth. mpg. de

Ziele und Aufgabenstellung der Akademie / Universität!

Wenn wir uns die Ziele und die Aufgabenstellung der Akademie / Universität genau und detailliert ansehen, werden wir erkennen,

wenn wir Kunst, Kultur, Natur und Wirtschaft, vor allem die weltweiten Faktoren betrachten, so werden wir erkennen,

wenn wir uns eine andere Form des Wirtschaftens, ein anderes Denken und Handeln zur Lösung unserer globalen Aufgabe gemacht haben, so werden wir erkennen,

dass eine Neuorientierung unserer akademischen / universitären Bildung und Studiengänge unbedingt notwendig ist:

Unser Projekt 2016 – die Heinrich Schirmbeck Akademie / Universität – wird 2017 weiter voran getrieben. Dafür begrüßen wir gerne all jene in unserer Runde, die mit dem Grundgedanken beseelt und bereit zur aktiven MIT-Gestaltung sind.

Die MIT-Glieder unserer genossenschaftlichen Akademie / Universität sind gleichzeitig die Mit-Unternehmer, die ihr Handeln in der Gemeinschaft SELBST-bestimmen. Dies geschieht, indem die Mit-Unternehmer in SELBST-Verantwortung und SELBST-Verwaltung in der Gemeinschaft die Tätigkeiten der Akademie / Universität ausführen.

Im Zusammenspiel mit der gleichzeitigen Befähigung zur Selbsthilfe werden die Co-Operativen Grundsätze des modernen Genossenschaftswesens mit Leben erfüllt:

Selbstbestimmung, Selbstverantwortung, Selbstverwaltung und die Befähigung zur Selbsthilfe in der Gemeinschaft!

In diesem gemeinschaftlichen Sinne wünschen wir Euch eine gesegnete Weihnachtszeit begleitet von Gelegenheiten friedlicher Besinnung.

Bild zeigt Kerzen

Heinrich Schirmbeck Universität

Brücke zwischen Wissenschaft und Philosophie

Hans Wolf, Berlin „Wissenschaft bezeichnet ein System der Erkenntnisse über die wesentlichen Eigenschaften, kausalen Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten der Natur, Technik, Gesellschaft und des Denkens, das in Form von Begriffen, Kategorien, Maßbestimmungen, Gesetzen, Theorien und Hypothesen fixiert wird. In der Wissenschaft überleben nur Theorien (im Gegensatz zur Philosophie), die sich an der Erfahrung bewähren.“(Quelle: Wikipedia)

Wenn wir diesen Ansatz übernehmen wollen, so führt uns ein anderes, mündiges Denken zu der Vision, eine Brücke zwischen Wissenschaft und Philosophie zu schlagen.
Greifen wir die Philosophie einer „Ordnung der Liebe“ oder eines globalen „Friedens als gemeinsames Produktionsgut“ auf, so kann die Heinrich-Schirmbeck-Universität als gemeinschaftliche Organisation Philosophie und Wissenschaft zusammen führen.
Die Brücke ist der Weg zu einer gesicherten globalen Zukunft im Sinne des Projekts Human Eden, die Brückenpfeiler sind im Einzelnen

Selbstbestimmung, Selbstverantwortung, Selbstverwaltung und die Befähigung zur Selbsthilfe in der Gemeinschaft von Wissenschaft und Philosophie.

Die MIT-Glieder der Genossenschaft der Heinrich-Schirmbeck-Universität sind gleichzeitig die Mit-Wissenschaftler, die ihr Handeln in der Gemeinschaft SELBST-bestimmen. Dies geschieht, indem sie als wissenschaftliche und studentische Mit-Unternehmer in SELBST-Verantwortung und SELBST-Verwaltung in der Universitätsgemeinschaft die entsprechenden Tätigkeiten als Studenten und Wissenschaftler ausführen.

Im Zusammenspiel mit der gleichzeitigen Befähigung zur Selbsthilfe werden die Co-Operativen Grundsätze des modernen Genossenschaftswesens in Wissenschaft und Philosophie mit Leben erfüllt.